Der InkVoice MCP-Server

Verbinden Sie Claude oder einen anderen MCP-Client mit InkVoice: XRechnung erzeugen, E-Rechnungen einlesen, Leitweg-ID prüfen, Umsatzsteuer rechnen. Vier Werkzeuge ohne Konto.

Wenn Sie ohnehin mit einem KI-Assistenten arbeiten, können Sie die E-Rechnung dort erledigen, wo Sie gerade sind. InkVoice betreibt dafür einen MCP-Server unter https://api.inkvoice.net/mcp. MCP – das Model Context Protocol – ist die Schnittstelle, über die ein Assistent Werkzeuge erreicht, die er selbst nicht mitbringt.

Vier dieser Werkzeuge brauchen weder Konto noch Zugangsdaten. Das ist Absicht: Wer wissen will, ob eine Leitweg-ID richtig aufgebaut ist, hat sich in aller Regel noch für keine Rechnungssoftware entschieden – und eine Anmeldung zu verlangen, bevor man diese Frage beantwortet, wäre eine seltsame Reihenfolge.

Was der Server leistet – und was nicht
  • Erzeugt eine XRechnung nach EN 16931 (CII-Syntax) aus den Angaben, die Sie übergeben.
  • Liest eine erhaltene E-Rechnung und benennt Inhalt und auffällige Lücken.
  • Prüft Aufbau und Prüfziffer einer Leitweg-ID nach ISO 7064 MOD 97-10.
  • Rechnet Umsatzsteuer mit 19 % oder 7 %, von netto auf brutto und zurück.
  • Mit Token: listet Kunden und Rechnungen, liest eine Rechnung, exportiert deren XRechnung, legt Kunden und Rechnungsentwürfe an.
  • Versendet nichts: kein E-Mail-Versand, keine Mahnung, kein öffentlicher Link.
  • Löscht und storniert nichts.
  • Ersetzt nicht das offizielle KoSIT-Prüftool, das ein Rechnungseingangsportal einsetzt.
  • Leistet keine Steuerberatung und beurteilt nicht, ob eine Pflicht erfüllt ist.

Die vier Werkzeuge ohne Konto

WerkzeugFunktion
create_xrechnungErzeugt aus Verkäufer, Käufer, Positionen und Steuersatz eine XRechnung nach EN 16931. Ein Steuersatz je Rechnung.
validate_einvoiceLiest eine übergebene E-Rechnung und meldet Inhalt sowie wahrscheinliche Fehler. Kein Ersatz für das Prüftool.
check_leitweg_idKontrolliert Aufbau und Prüfziffer der Leitweg-ID, die Ihnen ein öffentlicher Auftraggeber nennt.
calculate_vatUmsatzsteuer in beide Richtungen, 19 % oder 7 %, mit getrenntem Netto-, Steuer- und Bruttobetrag.

Zusätzlich stellt der Server eine Nachschlagequelle bereit, german_einvoicing_rules. Ein Assistent kann darin die Regeln zur E-Rechnung nachlesen, statt sie aus dem Gedächtnis zu zitieren.

Client verbinden

In vier Schritten

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    Adresse als entfernten MCP-Server eintragen

    Die Adresse lautet https://api.inkvoice.net/mcp. Der Server spricht Streamable HTTP, den aktuellen Transport für entfernte Server. Es gibt nichts zu installieren und nichts, was auf Ihrem Rechner laufen müsste.

  2. 2
    Im Client als eigene Verbindung hinzufügen

    Die meisten Clients haben ein Feld für die URL eines entfernten Servers. Dort tragen Sie die Adresse ein. Im offiziellen MCP-Verzeichnis ist der Server unter net.inkvoice/inkvoice eingetragen – Clients, die dieses Verzeichnis lesen, finden ihn auch über den Namen.

  3. 3
    Ohne InkVoice-Konto hier aufhören

    Ohne Zugangsdaten stehen die vier oben genannten Werkzeuge zur Verfügung, und damit der gesamte E-Rechnungs-Teil. Alles Weitere lohnt nur, wenn Sie Ihre Rechnungen ohnehin hier führen.

  4. 4
    Für eigene Daten ein Token anlegen

    In InkVoice unter Einstellungen ein persönliches Zugriffstoken erzeugen. Es beginnt mit inkv_ und wird genau einmal angezeigt. Als Authorization-Header übergeben – Bearer inkv_… – und es kommen sechs weitere Werkzeuge hinzu.

Sechs weitere Werkzeuge mit Token

WerkzeugFunktionBerechtigung
list_clientsIhre Kunden, wahlweise mit Suchbegriff.Lesen
list_invoicesIhre Rechnungen, filterbar nach Status, Kunde und Zeitraum.Lesen
get_invoiceEine Rechnung vollständig, mit Positionen und Zahlungen.Lesen
export_xrechnungDie XRechnung zu einer bereits angelegten Rechnung.Lesen
create_clientLegt einen Kunden an.Schreiben
create_invoice_draftLegt eine Rechnung an – immer als Entwurf.Schreiben
Ein Token sieht ausschließlich seinen eigenen Arbeitsbereich

Jedes Werkzeug leitet den Arbeitsbereich aus dem Token selbst ab, nicht aus dem, was der Assistent übergibt. Keine Eingabe kann den Zugriff also ausweiten. Ein Lese-Token kann nicht schreiben, und mit einem Token lässt sich kein weiteres Token erzeugen.

Es wird nichts verschickt

Rechnungsversand per E-Mail, Zahlungserinnerungen, Stornierung, Löschung und öffentliche Freigabelinks fehlen auf diesem Server – und zwar absichtlich, nicht aus Zeitmangel. Ein Assistent, der eine Anweisung falsch versteht, soll Ihrem Kunden kein Dokument vorlegen können. Die Werkzeuge enden deshalb beim Entwurf; das Versenden bleibt bei Ihnen.

Aus demselben Grund legt create_invoice_draft ausnahmslos Entwürfe an. So wird keine Rechnungsnummer verbraucht, und nichts erreicht einen Kunden, bevor ein Mensch es geöffnet hat.

Grenzen

  • Ohne Token: 60 Anfragen pro Minute je Adresse. Diese teilen sich alle, die über denselben Anschluss zugreifen.
  • Mit Token: 240 Anfragen pro Minute je Token. Maßgeblich sind die Zugangsdaten, nicht die Adresse – ein einzelner Assistent kann so nicht das Kontingent der Kollegin aufbrauchen.
  • Eine Abweisung nennt die Wartezeit. Sie enthält einen Retry-After-Header und dieselbe Angabe noch einmal im JSON-Text, damit ein Client warten kann, statt sofort erneut anzufragen.

Häufige Fragen

Brauche ich ein InkVoice-Konto?

Für die E-Rechnungs-Werkzeuge nicht. XRechnung erzeugen, eine erhaltene Datei einlesen, Leitweg-ID kontrollieren und Umsatzsteuer rechnen funktionieren ohne Konto und ohne Zugangsdaten. Ein Konto brauchen Sie erst, wenn Sie an Ihre eigenen Kunden und Rechnungen wollen.

Ist das dasselbe wie das KoSIT-Prüftool?

Nein, und es soll es auch nicht ersetzen. Das Prüftool ist das, was ein Rechnungseingangsportal einsetzt, und damit maßgeblich für die Frage, ob ein Dokument angenommen wird. validate_einvoice liest eine Datei und benennt Inhalt und auffällige Stellen – das ist die schnellere Schleife, solange Sie noch korrigieren. Vor der ersten echten Einreichung sollten Sie das Prüftool laufen lassen.

Was passiert mit den Daten, die ich den offenen Werkzeugen übergebe?

Sie werden für diese eine Anfrage verwendet und nicht gespeichert. Die offenen Werkzeuge haben gar keinen Arbeitsbereich, in dem etwas abgelegt werden könnte – es ist dieselbe Technik wie hinter den kostenlosen Werkzeugen auf dieser Seite, die ebenfalls nichts aufbewahren.

Kann ein Assistent eine Rechnung an meinen Kunden schicken?

Nein. Auf diesem Server gibt es kein Werkzeug, das etwas versendet, teilt oder freigibt. Die Frage stellt sich damit unabhängig davon, was jemand dem Assistenten aufträgt.

Welche Programme funktionieren damit?

Jeder Client, der entfernte MCP-Server über Streamable HTTP unterstützt. Der Eintrag im offiziellen MCP-Verzeichnis lautet net.inkvoice/inkvoice; Clients, die dieses Verzeichnis auswerten, finden den Server auch ohne dass Sie die Adresse eingeben.

Was kostet das?

Die vier offenen Werkzeuge kosten nichts. Die übrigen greifen auf den Arbeitsbereich zu, den Sie ohnehin haben, und richten sich damit nach Ihrem Tarif.

Lieber ein Formular als ein Gespräch?

XRechnung-Generator, E-Rechnungs-Betrachter und Umsatzsteuer-Rechner laufen auch direkt auf dieser Seite – ohne Konto und ohne Assistenten.

Zu den kostenlosen Werkzeugen

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Zuletzt aktualisiert am 16. September 2026. Dieser Beitrag ist eine allgemeine Orientierung und ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung.