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InkVoice als Alternative zu sevDesk

InkVoice als Alternative zu sevDesk: Oberfläche in sechs Sprachen, Rechnungen in zwanzig. Wo sevDesk mehr kann und wann ein Wechsel keinen Sinn ergibt.

sevDesk ist ein gutes Programm. Wenn Sie auf Deutsch arbeiten und Ihre Buchhaltung im selben Werkzeug erledigen wollen, ist es die naheliegende Wahl – und dieser Text wird nicht versuchen, Sie vom Gegenteil zu überzeugen. Der Unterschied liegt woanders.

Die kurze Antwort

Für wen welches Werkzeug
  • InkVoice, wenn Sie oder Ihr Team weder auf Deutsch noch auf Englisch arbeiten: die Oberfläche gibt es zusätzlich auf Französisch, Spanisch, Türkisch und Arabisch
  • InkVoice, wenn Sie vor allem Rechnungen schreiben und die Buchhaltung ohnehin bei der Steuerberatung liegt
  • InkVoice, wenn Ihnen im kostenlosen Tarif von sevDesk drei Rechnungen im Monat nicht reichen: Bei InkVoice sind es bis zu zehn, allerdings für höchstens fünf Kunden
  • Bleiben Sie bei sevDesk, wenn Sie Buchhaltung, Belegerfassung und Umsatzsteuervoranmeldung im selben Programm brauchen
  • Bleiben Sie bei sevDesk, wenn Sie die Bankanbindung oder den DATEV-Export nutzen
  • Bleiben Sie bei sevDesk, wenn Sie ohnehin auf Deutsch oder Englisch arbeiten – dann kaufen Sie mit InkVoice vor allem weniger Funktionen

Was sevDesk besser kann

Der Vollständigkeit halber, und weil es die Entscheidung erleichtert: sevDesk ist ein Buchhaltungsprogramm, InkVoice ist es nicht. Belegerfassung, die Verknüpfung mit dem Online-Banking, EÜR und die Umsatzsteuervoranmeldung über ELSTER gehören dort ab dem Tarif „Buchhaltung“ zum Produkt, der DATEV-Export schon ab dem Tarif „Rechnung“. Bei InkVoice gibt es davon nichts.

Auch beim Thema E-Rechnung ist sevDesk gut aufgestellt: Schon im kostenlosen Tarif lassen sich bis zu drei Rechnungen im Monat schreiben, auch als XRechnung oder ZUGFeRD. E-Rechnungen im Programm empfangen und verarbeiten können Sie laut Anbieter ab dem Tarif „Buchhaltung“ – das kann InkVoice gar nicht. Wer nur gelegentlich eine E-Rechnung schreibt und auf Deutsch arbeitet, hat bei sevDesk schon eine Lösung.

Wo der Unterschied liegt

Die Sprache. sevDesk bietet seine Oberfläche auf Deutsch und Englisch an. InkVoice gibt es zusätzlich auf Französisch, Spanisch, Türkisch und Arabisch – und das Rechnungsdokument selbst in zwanzig Sprachen.

Das klingt nach einem Detail, kann aber für eine bestimmte Gruppe der ganze Punkt sein: Menschen, die in Deutschland ein Gewerbe führen oder deutsche Kunden abrechnen, ohne auf Deutsch oder Englisch zu arbeiten.

Keinen Unterschied machen dagegen die kostenlosen Werkzeuge: Auch sevDesk bietet einen Rechnungsgenerator, einen E-Rechnungsgenerator und einen Viewer für XRechnungen ohne Registrierung an. Wenn Sie vergleichen wollen: Der XRechnung-Generator von InkVoice braucht ebenfalls kein Konto.

Preise und Funktionen im Überblick

Preise stehen hier bewusst nicht

Tarife ändern sich, und eine abgeschriebene Preisliste ist irgendwann schlicht falsch. Die aktuellen Preise finden Sie auf der Preisseite von sevDesk und auf unserer eigenen Seite. Der Vergleich unten nennt Funktionen, keine Preise. Welche Funktion bei sevDesk in welchem Tarif steckt, haben wir den Seiten des Anbieters entnommen. Stand der Angaben: 2. Oktober 2026.

InkVoicesevDesk
Wofür gemachtRechnungen schreiben, mehrsprachigBuchhaltung und Rechnungen für Gründer und Selbstständige
OberflächeDeutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Türkisch, ArabischDeutsch, Englisch
RechnungsdokumentZwanzig SprachenDeutsch und Englisch; eigene Textvorlagen auch für weitere Sprachen
XRechnung und ZUGFeRD erstellenJa, in jedem Tarif; im kostenlosen bis zu 10 Rechnungen im MonatJa, in jedem Tarif; im kostenlosen bis zu 3 Rechnungen im Monat
E-Rechnungen empfangenNein; ein kostenloser Viewer zeigt XRechnungen (XML) lesbar anJa, ab dem Tarif „Buchhaltung“
Buchhaltung, EÜR, ELSTERNeinJa, ab dem Buchhaltungstarif
Bankanbindung, DATEV-ExportNeinBankanbindung ab „Buchhaltung“, DATEV-Export ab „Rechnung“
Kostenlose Werkzeuge ohne KontoRechnung als PDF, XRechnung und ZUGFeRD erzeugen, XRechnung (XML) ansehenJa, u. a. Rechnungsgenerator, E-Rechnungsgenerator und Viewer für XRechnungen
Kostenloser TarifJa: bis zu 10 Rechnungen im Monat, 5 KundenJa: bis zu 3 Rechnungen im Monat, Kontakte unbegrenzt

Häufige Fragen

Ist InkVoice günstiger als sevDesk?

Nicht unbedingt, und darum sollte es auch nicht gehen. Beide haben einen kostenlosen Tarif, und je nach Laufzeit und Tarif liegt mal das eine, mal das andere vorn. Wenn der Preis Ihr Hauptkriterium ist, vergleichen Sie ihn direkt bei beiden Anbietern – der Unterschied zwischen den Produkten liegt woanders.

Kann ich meine Daten aus sevDesk übernehmen?

Es gibt keinen automatischen Import. Kunden und Produkte lassen sich anlegen, die Rechnungshistorie bleibt in sevDesk. Bei vielen Bestandsdaten ist das ein echter Aufwand, den Sie einplanen sollten.

Brauche ich beides?

Nicht unbedingt. Sie können Rechnungen dort schreiben, wo die Sprache stimmt, und die Buchhaltung der Steuerberatung überlassen. Ob sich zwei Werkzeuge lohnen, hängt davon ab, wie viel Buchhaltung Sie selbst machen.

Ausprobieren, ohne sich anzumelden

Die kostenlosen Werkzeuge erzeugen eine echte Rechnung oder XRechnung, ohne Konto. Wenn Ihnen das Ergebnis gefällt, ist der kostenlose Tarif der nächste Schritt – ohne Kreditkarte.

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Zuletzt aktualisiert am 02. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist eine allgemeine Orientierung und ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Diese Seite erklärt Rechnungsstellung und die Regeln zur E-Rechnung allgemein. Sie ist eine Information und keine Steuer- oder Rechtsberatung: Was in Ihrem Fall gilt, hängt von Ihren Umständen ab – das klären Sie mit Ihrer Steuerberatung.