Die meisten Treffer zu „Rechnungsvorlage“ liefern ein leeres Raster und überlassen Ihnen den schwierigen Teil: zu wissen, was hineingehört. Hier läuft es andersherum – zuerst eine vollständige, ausgefüllte Rechnung, damit Sie den Aufbau sehen, bevor Sie ihn übernehmen.
Ausgefülltes Rechnungsmuster herunterladen
Eine vollständige Rechnung als PDF, mit allen ausgefüllten Feldern – Absender, Kunde, Positionen, Umsatzsteuer, Summen und Bankverbindung. Ansehen, den Aufbau übernehmen oder die eigene Rechnung damit abgleichen.
Kostenlos, ohne Konto, ohne E-Mail-Adresse. Wird jedes Mal neu erzeugt – von derselben Engine, die auch die Rechnungen unserer Kunden erstellt.
Rechnungsdaten
Pflichtfelder sind mit * markiert. Es wird nichts gespeichert.
Was auf eine Rechnung gehört
Welche Angaben im Einzelfall nötig sind, hängt davon ab, was Sie verkaufen und an wen. Die Pflichtangaben für Rechnungen stehen in § 14 UStG; die folgende Übersicht ist eine Orientierung und ersetzt keine steuerliche Beratung. Fehlt eine Angabe, ist die übliche Folge kein Bußgeld, sondern eine Buchhaltung, die die Rechnung zurückschickt und einen Monat später zahlt.
| Angabe | Wozu sie da ist |
|---|---|
| Ihr Name, Anschrift und Steuernummer oder USt-IdNr. | Wer bekommt das Geld – und genau das fehlt auf ersten Rechnungen am häufigsten. |
| Name und Anschrift des Kunden | Der tatsächliche Empfänger: die Firma, nicht die Person, die Sie beauftragt hat. |
| Fortlaufende Rechnungsnummer | Einmalig und ohne Lücken. Darauf bezieht sich die Buchhaltung später. |
| Rechnungsdatum und Leistungszeitpunkt | Beide werden erwartet, auch wenn sie oft auf denselben Tag fallen. |
| Eine Position je Leistung | Bezeichnung, Menge, Einzelpreis. Pauschale Einzeiler sind die, die nachgefragt werden. |
| Netto, Steuersatz, Steuerbetrag, Brutto | Alle vier, getrennt ausgewiesen. Die Buchhaltung Ihres Kunden braucht die Aufteilung, nicht nur die Summe. |
| Zahlungsweg | Bankverbindung und Verwendungszweck. Eine Rechnung ohne Zahlungsweg ist ein Brief. |
Wer die Kleinunternehmerregelung nutzt, weist keine Umsatzsteuer aus und braucht stattdessen einen Hinweis auf § 19 UStG. Im Formular oben genügt dafür ein Steuersatz von 0 und eine entsprechende Anmerkung. Mehr dazu im Beitrag zur Kleinunternehmerregelung und E-Rechnung.
Wo eine Vorlage aufhört zu helfen
Für die erste Rechnung ist eine Vorlage gut geeignet, für die fünfzigste nicht mehr. Sie kann sich nichts merken: Jede Rechnung ist eine neue Kopie einer Datei, die Nummerierung führen Sie von Hand, und nirgends steht, welche davon bezahlt sind.
- Ihre eigene Anschrift und Bankverbindung tippen Sie jedes Mal neu.
- Die Nummerierung läuft manuell – Dubletten und Lücken sind eine Frage der Zeit.
- Summen und Steuer sind Ihre Rechenarbeit; eine Tabelle rechnet auch falsch mit.
- Nichts erfasst offene Posten, Mahnen heißt also alte Dateien durchsehen.
- Bearbeitbare Formate lassen sich nach dem Versand ändern – genau dafür gibt es PDF.
Und wenn der Kunde eine E-Rechnung verlangt?
Dann reicht keine Vorlage, und auch kein PDF: Gemeint ist eine strukturierte XML-Datei, meist eine XRechnung. Das ist ein anderes Dateiformat mit eigenen Regeln, nicht ein anders aussehendes Dokument. Wann das für wen gilt, steht im Beitrag E-Rechnung: ab wann gilt was.
Was das Werkzeug leistet – und was nicht
- Ausgefülltes Rechnungsmuster als PDF, in sechs Sprachen
- Ein Formular, das dasselbe Dokument aus Ihren eigenen Angaben erzeugt
- Jede Währung, das Dokument selbst in zwanzig Sprachen
- Ohne Konto, und nichts von dem, was Sie eingeben, wird gespeichert
- Sagt Ihnen nicht, welche Angaben in Ihrem Einzelfall nötig sind – das ist eine Frage an Ihre Steuerberatung
- Ist keine bearbeitbare Word- oder Excel-Datei; das Ergebnis ist ein fertiges PDF
- Führt keine Aufzeichnungen; Nummerierung und Ablage bleiben bei Ihnen
- Erzeugt keine XRechnung – dafür gibt es das eigene Werkzeug
Häufige Fragen
Ja. Kein Konto, keine E-Mail-Adresse, kein Wasserzeichen. Muster und Formular funktionieren für jeden, der die Seite öffnet.
Nein, und das ist Absicht. Eine Rechnung ist ein Dokument, das Sie verschickt haben – ein Format, das der Empfänger unbemerkt ändern kann, ist dafür das falsche. Wenn sich etwas ändern soll, ändern Sie es im Formular und laden erneut herunter.
Bei den kostenlosen Werkzeugen nicht: Ein Logo braucht einen Ort, an dem das Bild liegt, und damit ein Konto. Im kostenlosen Tarif ist es dann enthalten.
Nein. Sie werden zum Erzeugen der PDF verwendet und danach verworfen. Das Muster selbst enthält ohnehin nur erfundene Daten.
InkVoice merkt sich Ihre Angaben und Ihre Kunden, nummeriert Rechnungen fortlaufend und zeigt, was bezahlt ist – kostenlos für 5 Kunden und 10 Rechnungen im Monat, ohne Kreditkarte, in sechs Sprachen.
Kostenloses Konto erstellen